Saortua Marbun
Diplomacy of Shared Worlds: Ethics, Plurality, and Co-Creation in Cultural Engagement bietet eine zeitgemäße Neukonzeption der Kulturdiplomatie für ein Zeitalter der Multipolarität, der digitalen Sättigung und der sich überschneidenden globalen Krisen. Dieses Buch geht entschieden über die Logik der strategischen Projektion, des nationalen Brandings und der Soft Power hinaus und vertritt eine auf den Menschen ausgerichtete Vision, die auf drei ineinander greifenden ethischen Imperativen beruht: Authentizität, Gegenseitigkeit und Menschenwürde. Es argumentiert, dass die Zukunft des kulturübergreifenden Engagements nicht in der Beeinflussung anderer liegt, sondern in der gemeinsamen Schaffung von Sinnräumen, in denen Unterschiede nicht verwaltet, sondern als Quelle gegenseitiger Bereicherung angenommen werden. Das Buch bekennt sich zum epistemischen Pluralismus, lehnt Instrumentalismus und Kulturimperialismus ab und stellt die Handlungsfähigkeit von Gemeinschaften als Mitautoren ihrer eigenen Erzählungen in den Mittelpunkt. Diplomacy of Shared Worlds ist kein taktisches Handbuch, sondern eine Einladung, kulturelles Engagement nicht als Mittel der Staatskunst, sondern als gemeinsame, humane Berufung zum Aufbau pluralistischer, widerstandsfähiger und vernetzter Welten zu praktizieren.