Mohamed Sofiane MERAKEB
Morbus Crohn, ein Subtyp der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED), stellt aufgrund seiner vielfältigen Erscheinungsformen, zu denen Bauchschmerzen, Durchfall, Müdigkeit und Gewichtsverlust gehören, eine große Herausforderung für die Medizin dar. Sie kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Fisteln, Abszessen und Stenosen sowie zu extraintestinalen Manifestationen wie Haut-, Gelenk- und Augenbefall führen. Die Diagnose ist komplex und beruht auf einer Kombination aus klinischen, biologischen, endoskopischen und radiologischen Daten. Die Ätiologie der Krankheit ist nur unzureichend verstanden und beinhaltet genetische, umweltbedingte und mikrobielle Faktoren. Die Behandlungsmöglichkeiten werden häufig durch ihre Nebenwirkungen eingeschränkt, was die Bedeutung der Entwicklung innovativer Ansätze, insbesondere auf der Grundlage von Biotechnologie und natürlichen Produkten, zur Verbesserung der Behandlung unterstreicht. In diesem Dokument werden die pathophysiologischen Mechanismen, Risikofaktoren, Diagnosemethoden und verfügbaren Therapieoptionen untersucht, wobei wissenschaftliche Fortschritte und zukünftige Perspektiven für ein besseres Management der Krankheit hervorgehoben werden.